Sint-Martinuskerk

Das Dorfbild wird von der 23 m hohen Eisenbahnbrücke beherrscht. Sie ist ein Teil der Linie Tongeren-Aachen, die von den Deutschen während des Ersten Weltkriegs angelegt wurde. Dieser Viadukt schließt an den längsten Eisenbahntunnel von Flandern (2.070 m) an.
Der Kirchturm der Kirche ‘St. Martin’ stammt ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert. Links unter dem Turm befindet sich das Grab von Pastor Veltmans (1866 – 1954). Er spielte eine wichtige Rolle hinsichtlich des Erhalts des niederländischen Charakters des Voergebiets. Unter den alten Grabkreuzen auf dem Friedhof befindet sich eines aus dem 16. Jahrhundert. Es steht hinter den Gräbern der Besatzung eines RAF-Flugzeugs (1944 abgestürzt). Etwas weiter liegt das ‘Veltmanshaus’ – nach Pastor Veltmans benannt – ein ehemaliges Kapitelhaus aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Nun ist es ein Kulturzentrum der Flämischen Gemeinschaft.
Nirgendwo in Flandern ist die Konzentration von Gebäuden, die völlig oder teilweise aus Silex (Feuerstein) gebaut sind, so groß wie in den zwei zentralen Voerdörfern Sint-Martens- und Sint-Pieters-Voeren. Vor allem im Weiler ‘Veurs‘ sind die für diese Strecke so typischen alten Fachwerkhäuser noch erhalten geblieben. Die meisten dieser Häuser stammen aus dem 18. oder dem Beginn des 19. Jahrhunderts.

Ausstattung

Parkplatz in einem Umkreis von 100 m?